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Verfasst am 09.01.2021 um 14:46 Uhr

Corona-Regeln in Berlin

Der harte Lockdown in der Corona-Pandemie geht weiter - und wird sogar verschärft.


Wegen der Corona-Pandemie müssen wir alle für weitere Wochen erhebliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens hinnehmen. Der Lockdown zur Eindämmung wird bis 31. Januar verlängert. Das beschloss der Senat bei einer Sondersitzung am Mittwoch. Die Infektionsschutzverordnung des Landes wurde entsprechend aktualisiert.


Senat beschließt Zweite Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung - Berlin.de

SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung - Berlin.de

200408_infoblatt_berlinerseniorinnen.pdf


  • Kontaktbeschränkungen: Zusammenkünfte im privaten und öffentlichen Raum sind auf den eigenen Hausstand und maximal eine weitere Person zu begrenzen, wobei bei Alleinerziehenden deren Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs nicht mitgezählt werden. Bisher gilt für private Treffen in Berlin eine Obergrenze von fünf Personen aus zwei Haushalten, Kinder zählen dabei nicht mit. Mit der neuen Regelung folgt der Berliner Senat dem Beschluss von Bund und Ländern vom Dienstag. Die Regel zu den Kindern alleinerziehender Menschen stellt eine berlinspezifische Ergänzung dar. Hier gebe es viele Singles, so Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne).
  • Freizeit und Gastronomie: Unter anderem Gaststätten und zahlreiche Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Museen, Theater und Schwimmbäder bleiben weiter geschlossen.
  • Der Einzelhandel bleibt bis 31. Januar geschlossen. Ausnahmen gelten für Geschäfte, die den täglichen Bedarf decken.
  • Schulen und Kitas kehren vorerst nicht in den Regelbetrieb zurück. Für die Schulen visiert der Senat jedoch eine schrittweise Öffnung an: An den Schulen soll Präsenzunterricht ab Montag Schritt für Schritt wieder möglich sein. Nach Angaben der Bildungsverwaltung ist zunächst ab dem 11. Januar für die abschlussrelevanten Jahrgänge Wechselunterricht geplant, also die Kombination aus Unterricht in der Schule und zu Hause. Dabei sollen die Lerngruppen maximal halb so groß sein wie üblich. Ab dem 18. Januar soll es dann auch in den Klassen 1 bis 3 mindestens drei Stunden täglich Unterricht in der Schule geben, ebenfalls in Gruppen, die höchstens halb so groß wie üblich sein dürfen. Ab dem 25. Januar soll das auf die Klassen 4 bis 6 ausgeweitet werden und ab dem 8. Februar auf alle Schularten und Jahrgänge. Die Entscheidung ist umstritten.
  • Beschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer bei einer Inzidenz von mehr als 200 Menschen pro 100 000 Einwohner wird in Berlin vorerst nicht umgesetzt, sagte der Regierende Bürgermeister Müller. Zuvor gelte es, sich mit dem Nachbarland Brandenburg abzustimmen. Momentan würde ein solches Szenario die Berlinerinnen und Berliner ohnehin nicht treffen. Hier lag die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, zuletzt bei rund 130.